Rollstuhlrugby wird von zwei Mannschaften gespielt, die jeweils und jederzeit vier Spieler auf dem Spielfeld haben. Jeder Spieler muss in einem speziellen Rugby-Rollstuhl sitzen und eine Klassifizierung nach den aktuellen Richtlinien besitzen. Diese ist eine zahlenmäßige Bewertung der körperliche Beeinträchtigung. Der Wert sinkt mit steigendem Handicap. Die Summe der Klassifizierungspunkte der Spieler auf dem Spielfeld darf sieben nicht überschreiten. Dadurch wird erreicht, dass die unterschiedlich mobilen Mitspieler in den Mannschaften vergleichbar vertreten sind. Gespielt wird mit einem Volleyball auf einem Spielfeld mit der Größe eines Basketballfeldes in vier Zeitabschnitte von jeweils sechs Minuten effektiver Spielzeit. 

Die Aufgabe einer Mannschaft ist es Punkte zu erzielen, in dem einer ihrer Spieler die Torlinie des Gegners berührt oder überschreitet, während er im Ballbesitz ist. Der Ball darf in jeder Richtung gepasst, geworfen, geschlagen, gerollt, getrippelt oder getragen werden. Die nicht ballführenden Spieler sind dabei bemüht, sich in eine aussichtsreiche Position freizufahren, bzw. den Gegner durch blockieren daran zu hindern.  Die Mannschaft, die bis zum Ende des Spieles die meisten Punkte erzielt, gewinnt.


Hintergründe:


Winnipeg/Kanada, Ende der 1970er Jahren wurde Rolli-Rugby, damals noch "Murderball" genannt, von Ben Harnish, Duncan Campbell und Gerry Terwin entwickelt. 1979 gab es das erste Demospiel in Marshall/Minnesota.


Bevor man sich für Rollstuhlrugby entscheiden wird, hat sich im eigenen Leben meist eine lebensbegleitende Tragödie zugetragen.

Rollstuhl-Rugby ist eine Manschaftssportart für Menschen mit Beeinträchtigungen an mindestens 3 Gliedmaßen und leistet einen großen Beitrag zur Bewältigung dieser existentiellen Lebenskrise. Gleichzeitig kann sich damit auch das Selbstwertgefühl sowie der Lebenssinn um ein vielfaches steigern. Rollstuhlrugby wird von Menschen mit Querschnittslähmung (Tetraplegie), Multipler Sklerose (MS) oder Spastiker (Cerebralparese) betrieben.

 

Das Spiel

Rollstuhlrugby wird von zwei Mannschaften gespielt, die jeweils und jederzeit vier Spieler auf dem Spielfeld haben. Jeder Spieler muss in einem speziellen Rugby-Rollstuhl sitzen und eine Klassifizierung nach den aktuellen Richtlinien besitzen. Diese ist eine zahlenmäßige Bewertung der körperliche Beeinträchtigung. Der Wert sinkt mit steigendem Handicap. Die Summe der Klassifizierungspunkte der Spieler auf dem Spielfeld darf sieben nicht überschreiten. Dadurch wird erreicht, dass die unterschiedlich mobilen Mitspieler in den Mannschaften vergleichbar vertreten sind. Gespielt wird mit einem Volleyball auf einem Spielfeld mit der Größe eines Basketballfeldes in vier Zeitabschnitte von jeweils sechs Minuten effektiver Spielzeit. 

Die Aufgabe einer Mannschaft ist es Punkte zu erzielen, in dem einer ihrer Spieler die Torlinie des Gegners berührt oder überschreitet, während er im Ballbesitz ist. Der Ball darf in jeder Richtung gepasst, geworfen, geschlagen, gerollt, getrippelt oder getragen werden. Die nicht ballführenden Spieler sind dabei bemüht, sich in eine aussichtsreiche Position freizufahren, bzw. den Gegner durch blockieren daran zu hindern.  Die Mannschaft, die bis zum Ende des Spieles die meisten Punkte erzielt, gewinnt.


Hintergründe:


Winnipeg/Kanada, Ende der 1970er Jahren wurde Rolli-Rugby, damals noch "Murderball" genannt, von Ben Harnish, Duncan Campbell und Gerry Terwin entwickelt. 1979 gab es das erste Demospiel in Marshall/Minnesota.


Bevor man sich für Rollstuhlrugby entscheiden wird, hat sich im eigenen Leben meist eine lebensbegleitende Tragödie zugetragen.

Rollstuhl-Rugby ist eine Manschaftssportart für Menschen mit Beeinträchtigungen an mindestens 3 Gliedmaßen und leistet einen großen Beitrag zur Bewältigung dieser existentiellen Lebenskrise. Gleichzeitig kann sich damit auch das Selbstwertgefühl sowie der Lebenssinn um ein vielfaches steigern. Rollstuhlrugby wird von Menschen mit Querschnittslähmung (Tetraplegie), Multipler Sklerose (MS) oder Spastiker (Cerebralparese) betrieben.

Vollständige Regelwerke siehe

Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. :

www.rollstuhl-rugby.de/graf/download/417.pdf

Internationaler Rollstuhl-Rugby Verband :

www.rollstuhl-rugby.de/graf/download/265.pdf